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Nach einer langen „Durststrecke“ und einer Pause von fast 3 Jahren ohne Tauchen, war es mir wieder möglich, aufgrund eines glücklichen Zufalls (Urlaub abbauen + LastMinute-Angebot) eine Spontanreise zu meinen lieben Freunden Holger + Mediha nach Adrasan zu reisen. Umzug, Renovierungen, Gartenarbeit und Arbeit allgemein konnte ich zurücklassen und meine vor Jahren neu angeschaffte Ausrüstung (Apeks Tek 3, Halcyon Infinity MC System, etc.) endlich einweihen und testen. Die Saison neigte dem Ende und es war relativ ruhig in Adrasan, was natürlich sehr erholsam für mich war. Die Temperaturen waren noch erstaunlich hoch und so konnten wir noch einige tolle Tauchgänge mit der Fisheye durchführen. Das Highlight war nach Abschluss aller Tauchgäste, eine Privat-Tour mit Holger, Mediha, Hasan und Ahmet zu den 5 Inseln, um neue DiveSpots zu erkunden. Wir lokalisierten 2 Unterwasserberge, die per GPS sofort erfasst wurden. Es waren zwar keine Großfische vor Ort, dafür war die Unterwasser-Landschaft fantastisch anzuschauen. Ein Gebilde, wie ein Segelschiff mit vielen Auslegern in Form von Felsen und Korallen. Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher an der Süßwasser-Insel (Sulu-Ada), die hervorragend für Schnorchel- und Picknick- Ausflüge geeignet ist. Das Tauchen ist dort von der türkischen Marine leider untersagt.
Als weitere Besonderheit durfte ich miterleben, wie ein Saison-Abschluss im Diving Center Adrasan aussieht. Wir haben den Steg abgebaut, das Tauchschiff (Fisheye) per Radlader aus dem Wasser gezogen und trocken gelegt, um für die Winterpause Wartungsarbeiten durchführen zu können. Es war auch allerletzte Eisenbahn, denn die Fisheye war das letzte Boot in der Bucht und Neptun sandte nur wenige Stunden später stürmische Wellen, was den Spätsommer endgültig ausklingen ließ. Es war eine schöne, entspannte Woche mit bekannten Gesichtern in familiärer Atmosphäre. Vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft an Mediha und Holger!
Nachfolgend einige Bilder von der Reise nach…


Motocross-Event in Schweyen / Frankreich mit dem MX-Club MC Duisburg-Nord. Die Brüder Mehmet und Adem aus Oberhausen haben mich dazu eingeladen, um das Motorradfahren von einer anderen Seite kennenzulernen. Ich muss vorwegnehmen, es war ein gelungener Kurzurlaub mit einer tollen Truppe und einer aufregenden location. Das MX-Gelände Schweyen liegt kurz hinter der französischen Grenze in der Nähe des Flughafens Zweibrücken. Weit und breit nur grüne Felder, Berge und Täler, die ideale Umgebung für das Motocross- Spektakel. Der Betreiber Felix sorgt für den ständigen Ausbau der Strecke mit anspruchsvollen Sprunghügeln, Hoppelpisten, Spitzkehren, Schlammlöchern und alles übrige, was das MX-Herz höher schlagen lässt und er versorgt uns morgens mit frischen Baguettes und Croissants. Von Saison zu Saison wird die Hauptstrecke etwas länger (inzwischen ca. 2,8km lang), dadurch ist die Herausforderung auch für den anspruchsvollen Fahrer gegeben. Die Anfänger, wozu ich mich als „Tourer“ auch zähle, sowie Kinder haben die Möglichkeit, auf den zwei kleinen Übungsstrecken ihre Fähigkeiten auszuprägen und das Handling mit den Eduros und Cross-Bikes zu verbessern, ohne von den „Großen“ überrollt zu werden. Selbst die kleinen Strecken haben es in sich und fordern die Geschicklichkeit des Fahrers, daher ist Langeweile ein Fremdwort in Schweyen. Die Bambinis mit den kleinen 2-Takt-Cross-Maschinen haben es mir angetan. Ich bin begeistert von dem Ehrgeiz und Willen der Nachwuchsfahrer, die keine Minute auslassen, wieder auf die Piste zu fahren. Selbst die Freaks unter den MXern haben nicht diese Ausdauer und stehen lieber an der Strecke bzw. am Grill mit einem erfrischenden Kaltgetränk in der Hand und ziehen die Geselligkeit vor. Was ja auch bei so einem Event dazu gehört. Die Atmosphäre auf dem Campingplatz und in der MX-Gemeinschaft war sehr herzlich und hat mich gleich Teil der Gruppe werden lassen. Zum Camping gehört auch ein Lagerfeuer und dort kam man sich mit abklingenden Motorgeräuschen näher, auch wenn das Gelächter eines Sandmanns alles übertönte 😉 Der Kreis um das Feuer wurde immer grösser und so die Nächte immer kürzer… doch fast sonderbar ist, dass sich keiner gestört fühlt, da alle Spaß daran haben und sich gegenseitig mit Respekt begegnen. Ein seltener Umstand auf einem Campingplatz, ohne festgeschriebene Hausordnung.
Das Highlight von Schweyen war das „private“ Clubrennen am Samstag und sorgte für Aufregung. Selbst wenn alle meinten, es ist alles nur Spaß und es kommt nicht auf die Zeit oder den Rang an, der Ehrgeiz und die zu erwartende Anerkennung sorgte für die nötige Vorbereitung und den hohen Puls beim Start. Adem hat seine neue 450er Yamaha Vollcross erstmalig testen und fahren können, wobei laut eigener Aussage die Gasannahme recht aggressiv ist im Vergleich zur Beta. Mehmet hat sein Fahrwerk an der BMW überholen lassen und war auf der Strecke mit dem Resultat nicht sehr glücklich. Wie man auf den Bildern gut sehen kann, sind alle Dämpfer bei den Sprungpassagen voll durchgeschlagen. Beim Rennen hat es ihm den dritten Platz gekostet und er hat sich dabei am Handgelenk verletzt. In Runde 8 musste er raus und wurde von mir verarztet. Mit Zeitverlust und Schmerzen konnte er das Rennen jedoch zu Ende fahren. Am Ende sind alle nach etwas über 45 Minuten und max. möglichen 12 Runden am Ziel angekommen. Die ersten Plätze waren keine Überraschung, da die Experten sich hier natürlich keine Blöße geben wollten und souverän siegten. Zur Belohnung wurden die Nachwuchsfahrer im Anschluss an das Rennen mit einem Fahrtraining und nützlichen Tipps beraten. Auch ich holte mir vom Profi Dan mit der Nummer 44 einen Rat, warum mir die Unterarme ständig verhärten und zur Pause zwangen. Die Antwort war einfach: weniger Power und mehr Übung, dann wird man automatisch mit der richtigen Technik schneller und ist nicht so erschöpft. Meine ersten MX-Fahrversuche auf der Beta von Adem konnte ich so verbessern und mein Handikap (geringe Körpergröße bei der Sitzhöhe) mit Tricks bei der Anfahrt optimieren.
Nach 4 Tagen Motocross in Schweyen möchte ich den MX-Club MC Duisburg-Nord grüßen und mich bei Mehmet und Adem für das tolle Wochenende bedanken! An dieser Stelle wünsche ich Mehmet eine gute Genesung, der inzwischen sein Handgelenk in Gips hat. Wir hoffen, dass er bald wieder fit ist für die nächste Veranstaltung. Bilder über das Event können hier betrachtet werden:
Schweyen-Jun12
Der Herbst zeigt sich noch von der schönsten Seite und bevor der Winter einbricht, sollte man das Motorradwetter ausnutzen und die letzten Touren in diesem Jahr durchführen. Hartgesottene Biker sind rar, so waren die Mitfahrer schnell gezählt. OK, die Zeit war etwas hart gewählt, denn an einem ruhigen Sonntag, dazu noch ein Festtag bei den Muslimen (Kurban Bayrami), um 7Uhr in der Früh auf das Motorrad zu steigen, erfordert einige Überwindung. Adem war auf die Minute pünktlich und wir sind demnach bei Sonnenaufgang bei mir durchgestartet. Er fährt eine BMW GS1200R, die erstaunlich wendig in den Kurven ist. Die Route ging durch das Bergische vorbei an vielen Stauseen und diversen Biker-Treffs. Um unser Tagesziel von über 300km (am Ende waren es knapp 400km) zu erreichen, war der frühe Start notwendig. Zum Abschluss gab es noch ein Highlight, die jährliche Veranstaltung in Geldern: 11.GelderlandEnduro, ein Quad- und Enduro- Rennen am Wochenende in der Stadt, was für viel Begeisterung sorgte, denn Geldern stand Kopf. Pünktlich zum Finale der Quad-Fahrer und im Anschluss daran das Finale der Enduros waren wir um 14:15Uhr in Geldern. Das Spektakel wurde von vielen Besuchern gefeiert und von einigen „Paparazzi“ in Bild + Video verewigt. Siehe EnduroGeldern2011

Hallo liebe Biker/innen und Freunde,
die Motorradsaison neigt dem Ende und zum Schluss habe ich mir noch ein Schmankerln aufgehoben…
Nein, es war nicht das Oktoberfest auf den Wiesn, auch wenn mir die Kurven der Alpen auch gefallen würden 😉
Es ging nach bella Italia, auf die Insel Sardinien. Jeder Biker kommt hier auf seine Kosten, das kann ich Euch versichern! Es gibt nur wenige zweispurige Bundesstraßen, die den Reisenden ermöglichen, an einem Tag die Insel von einem – zum anderen Ende zu durchqueren, doch das wäre zu schade. Wenn’s mal schnell gehen muss, kann man diese Strecken für die schnelle Rückfahrt zum Flughafen im Hinterkopf behalten. Die wunderschönen Küsten- und Bergstraßen lassen das Bikerherz höher schlagen. Eine davon habe ich Dank Kalle als Favoriten entdeckt, die alte SS125 führt von Calgiari im Südzipfel, bis in den Nordosten der Insel der Küste entlang. Unzählige Kurven, Serpentinen und Pässe, einfach ein Traum für jeden Kurven-Junkie! Wer es noch kurviger haben möchte, der soll es bekommen: von Osten nach Westen (oder umgekehrt) geht es über die Berge mit sehr engen Spitzkehren rauf auf 1800m auf den Monti del Gennargentu, der nicht um sonst als das „Dach Sardiniens“ bezeichnet wird. Zur Entspannung oder besser um das Adrenalin runterzuschrauben, sowie für schöne Panorama-Aufnahmen, laden einigen Bergseen ein. Wer in den Norden möchte (ich habe es aus zeitlichen Gründen nicht geschafft) kann die französischen Nachbarn sehen, denn Korsika ist nur 12km entfernt, getrennt nur durch die Bocche di Bonifacio.
Insgesamt ging es mit über 22Bikern per Moppettkutsche auf die Insel. Die Krads wurden praktisch eine Woche vor der Anreise auf Kalles Sattelschlepper in Wetter verladen und wir sind sehr bequem nur mit Handgepäck und Blitz-Check-in in 2h von Düsseldorf nach Cagliari geflogen. Bei Ankunft waren unser Gepäck (Packtaschen, Schutzkleidung, etc.) und unsere Motorräder bereits vor Ort. Nach einem ersten „Kennenlern-“ Abendessen (die Einen intensiver, die Anderen eher passiv = jedem das Seine), wurden schnell die Gruppen abgestimmt und die ungefähre Reiseroute besprochen, aber treu nach Kalles Motto: alles kann – nix muss!! So sind wir am nächsten Morgen mit 10 Bikern gestartet und nur nach wenigen Kilometern waren wir nur noch 6. Es ist für jeden ein (Motorrad-) Urlaub und den sollte jeder nach seinen Vorstellungen erfüllen. Die unorganisierte Tour (positiv gemeint, jeder entscheidet für sich den Verlauf), verlief bei uns ohne besondere Zwischen-/Unfälle, jedoch gab es Stürze bei zwei anderen Gruppen, einer schwer mit Krankenhausaufenthalt. Daher sollte man die Strecken- und Straßenverhältnisse auf Sardinien, so schön sie auch sind, nicht unterschätzen. Wir haben die Route mehrfach und spontan geändert und das war wirklich eine tolle Erfahrung für einige von uns. Die Unterkunft wurde auf der Strecke rausgesucht/erfragt und gegessen wurde dort, wo es schmeckt. So variierte der Komfort von Hostel/Jugendherberge, über Hotel bis zur exklusiven Privatunterkunft in einer antik restaurierten Bed&Breakfast Unterkunft (Ort und Name bleibt geheim :-)). Die italienische Speisekarte ist nichts für Fastfoodfreunde. Zeit sollte man mitbringen, denn hier wird genießen und zelebrieren beim Essen groß geschrieben! 5-8 Gänge bei einem Abendessen sind keine Seltenheit. Kleiner Tipp von mir, fragt vorher, wie viele Gänge kommen, dann kann man die Menge für den Magen besser dosieren. So gut und schmackhaft das Abendessen war, so spartanisch war das Frühstück. OK, an das englische Frühstück kommen die Sardinier nicht, aber das sollten sie auch nicht. Dafür wurde man mit dem besten Kaffee verwöhnt und das sage ich als Teetrinker, der gern gewechselt hat!
Zum leiblichen Schmaus gehört auch der entspannte Sprung ins Wasser nach den kilometerlangen Touren und der durfte auch nicht fehlen. Was man jedoch vergeblich sucht, sind die Betonbauten an den Sandstränden, wie am Ballermann = sehr gut! Die Unterkünfte am Meer sind übersichtlich und zweckmäßig. Es ist eben ein Motorradurlaub und sollte es auch bleiben, daran sollte man zwischendurch erinnern 😉 Mir hat Sardinien sehr gut gefallen und ich werde sicher erneut Gast auf der Insel sein, um die übrigen Kurven abzufahren…
Bilder und Videos über Sardinien sind hier zu sehen:

Türkiye 2011 Motosiklet Turumuzun Fotograflarani buruya tiklayarak yada Facebookdan görebilirsiniz.
Bilder und Videos von der Motorradtour Türkei 2011 können im nachfolgenden Web-Album oder über Facebook betrachtet werden.
Klick –> Türkei-2011
Reiseberichte über unsere Tour können über www.alaturka.info verfolgt werden, z.B…
Motorrad Tour durch die Türkei: Motorrad Tour Teil 1
Motorrad Tour Türkei: erste Tage in Istanbul: Motorrad Tour Teil 2
Auf nach Trabzon: Motorrad Tour Teil 3
Über Karaman nach Side: Motorrad Tour Teil 4
Side – Endlich Erholung und Urlaub! Motorrad Tour Teil 5
Über Kusadasi nach Bursa: Motorrad Tour Teil 6
Auf zur letzten Etappe: Motorrad Tour Teil 7
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung von Detlef und seiner Frau Seher, die einen Teil unserer Erlebnisse in Alaturka dokumentieren, um die Vielfalt der Türkei anderen Interessierten nahe zu bringen!

Auch unser Poyraz feiert seinen Geburtstag im Urlaub unter der herrlichen Sonne am Jachthafen von Foca. Unsere neuen Freunde, die uns in Patara hierher geführt haben, feiern mit. Vielen Dank an Feriha und Salko.
Happy Birthday Poyraz!

Die Motorradtour ist zur Hälfte vorbei und wir erholen uns von den zurückgelegten 4000km am Badeort Side. Zufällig fällt mein Geburtstag auf den Tag und die Khans-Bikers spendieren mir einen wunderschönen Flug: Parasailing über Side … WOW, das ist ein Wahnsinns-Ausblick, 200m über dem Meer bei sonnenklarer Fernsicht 😉

In Karaman haben wir Detlef und seine Frau persönlich kennengelernt und nach einem köstlichen Abendessen, uns für das Paragliding Event am folgenden Tag verabredet. Die Sportler aus verschiedenen Nationen versuchen den Türkei-Rekord von über 280km zu brechen. Der Absprung ist vom höchsten Punkt in dieser Gegend, vom Vulkanberg Karadag, der uns ein unvergleichliches Panorama über Karaman bietet!

2011 Türkiye turumuzda tanistigimiz kisiler arasinda kimilerinin özel yerleri oldu. Kerem Devami Bey`de bu kisilerden biri idi.
– Zonguldak`a girdigimizde ilk isimiz kirilan video kameramizin cami icin bir gözlükcü aramak oldu. Gözlükcü biraz ugrastiracagini, ama olabilecegini söylediginde bayagi sevindik. Gözlükcü bizlerin motorcu oldugumuzu ögrendiginde, bizlerle tanistirmak icin bir arkadasini aradi, gelen Kerem Devami adinda Zonguldak Trafik il Müdürü oldugunu ögrendigimiz cok cana yakin bir kisi idi. Kerem Bey ile cok kisa süre icerisinde samimileserek kaynastik. Bize cok samimi ve dostca davrandi. Bir arkadasimizin motorunun bozulan sinyali ve elektrik arizasinin tamirati icin hemen onu bir motor tamircisine götürdü. Motorun tamiri sürerken döndüler ve hep birlikte yemege gittik. Yemek esnasinda Kerem Bey`in arkadasi Kemal Albayrak ilede tanistik. Kemal Bey`de tabiki motorcu bir agabeyimiz. Hep birlikte güzel bir ögle yemegi yerken konusulan tek konu motorlar,motor kiyafetleri,motor sürmenin zevkli ve tehlikeli yanlari, kisacasi motor üzerine her sey. Kerem Bey tam bir motor tutkunu, kendisinin cok sayida motoru ve bayagi cok sayida her türlü kiyafeti var. Biz yemek yerken video kameramizin cami yapilmis ve düsmesinden kaynaklanan elektronik arizasida yine Kerem Bey`in tanidigi bir arkadas tarafindan tamir edilmis olarak bize getirildi. Böylesine ilgi ve alaka tabiki Kerem Bey`in sayesinde idi. Kendisine minnettariz.
Yemekten sonra caylarimizi yudumlarken Kemal Bey ve Kerem Bey bize Zonguldak`tan sonra yolumuzun üzerindeki bircok sehirde arkadaslarinin oldugunu, o sehirlerde basimiz sikistiginda bize yardimlari dokunabilecegini söyledikleri kisilerden mesela Amasra`da Suat Ölmez Bey,Kastamonu`da Göksel Keser Bey, Sinop`ta Nuh Dursun Aktan Bey, Samsunda Sinasi Gönenc Bey, Trabzon`da Dursun Ahiskali Bey gibi kisileri tavsiye ettiler. Bazi sehirlerde ihtiyac duymadik fakat Amasra`da Suat Bey`den ve Sinop`ta Nuh Bey`den yardim istedigimizde cani gönülden yardim ettiler,kendilerine cok tesekkür ediyoruz. Zonguldak`taki caylarin ardindan artik ayrilma vakti gelmisti. Kerem Bey bize bunca yardiminin ardindan bizi sehir disina kadar ugurlamayida ihmal etmedi, Tesekkürler Kerem Devami seni hic unutmayacagiz.

Nun ist der langersehnte Tag gekommen und die Motorradtour Türkei 2011 ist endlich angelaufen. Für unsere beiden Mitfahrer Arif und Savas, begann es am Donnerstag 9.6.2011 (Verladung bereits am Mittwoch) in Duisburg mit dem Transporter, dem extra angeschafften Opel Movano (vielen Dank an Arif an dieser Stelle) und meinem zweier Krad-Anhänger. Bepackt mit unseren 5 Motorrädern, Gepäck und Ersatzteilen, ging es über Land durch Österreich, Ex- Yugoslawien nach Bulgarien. Dies war leichter gedacht, als getan, denn der direkte Weg durch Serbien erwies sich als erste Hürde. Als nicht EU-Land herrschen hier, genau wie in der Türkei, andere Gesetze. So wurden sie an der Grenze zurückgewiesen und mussten einige Kilometer + Mautgebühren unnötig tragen. Wir hatten zwar über Probleme gehört, jedoch insgeheim auf freundliche Zöllner gehofft. Die Alternative war, der Umweg über Rumänien. Doch so hartnäckig, wie Arif war, nutzten sie einen kleineren Grenzübergang ca. 40km östlich, Nahe der ungarischen Grenze und hatten Erfolg. Metin, Poyraz und ich hatten es dagegen deutlich stressfreier und nahmen den praktischen Flieger von Dortmund nach Sofia. So waren wir schon nach knapp 3 Stunden am ersten Treffpunkt zur Übernahme der Motorräder. Ohne viel Zeit zu verlieren, starteten wir 3 ausgeruht mit den Krads durch und eskortierten den Transporter über den Grenzübergang Kapikule in die Türkei. Die zweite große Hürde war überwunden, denn die strengen türkischen Einreisebestimmungen für KFZ sehen so aus:
Je KFZ, dass in die Türkei eingeführt wird (Auto oder Krad spielt hier keine Rolle), muss eine Person mit gültigem Reisepass körperlich anwesend sein. Eine Vollmacht reicht hier nicht aus! Da Arif aber nun den Transporter fuhr sowie zwei Krads (seins und Savas’ Bike) hinten geladen hatte, gab es zuerst Schwierigkeiten. Doch zum Glück war gerade ein Schichtwechsel und eine sympathische Zöllnerin hat es doch irgendwie ermöglicht, dass wir unsere Reise nach 2 Stunden in geplanter Form fortsetzen konnten. Gegen Mitternacht war das erste Etappenziel erreicht: Istanbul 🙂
Kurz vor Reiseantritt in Deutschland, stieß ich durch Zufall bei Internet- Recherchen auf Detlef (verantwortlich für www.alaturka.info), der uns viele nützliche Tipps gab und uns mit Rat und Tat per Telefon / Mail / Internet zur Seite steht. Er schreibt die Artikel und dokumentiert so unsere Motorradreise durch die Türkei, während wir ihn mit Infos “füttern“. Vielen Dank an Detlef und sein Team, für die Unterstützung von der Ferne! Die Nachfrage ist sehr groß, wie man über Facebook, www.alaturka.info, www.muslu.de, anderen Foren, sowie über den Kontakt mit den einheimischen Bikern erkennen kann. Natürlich sind unsere Familien und Freunde in Deutschland und der Türkei auch sehr an dem Verlauf der Reise interessiert. Die größte Freude für uns, ist und bleibt der direkte Kontakt mit den Menschen vor Ort. Alle sind sofort infiziert und möchten alles über unser Vorhaben erfahren. Am liebsten sogar mitreisen, einige eskortieren uns mehrere Kilometer bis zur Stadtgrenze, geben uns Empfehlungen für Unterkünfte oder einen Geheimtipp für schöne Orte fernab vom Massentourismus. Ich habe selten so viel Unterstützung und herzliche Hilfe + Gastfreundschaft ohne eine erwartete Gegenleistung erlebt. Vermutlich leben einige so einen Teil ihres Traums aus. Dieser Jugendtraum wird für mich und auch für meine 4 Motorradfreunde, den Khans-Bikers, endlich wahr!
Bilder können alle zeitnah an nachfolgenden Link einsehen, denn ich lade zum Teil sofort die geschossenen Photos in meine Web-Galerie: Türkei-2011 oder bei Facebook
Aktuelle Artikel bitte hier verfolgen: www.alaturka.info

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